Chorfreizeit 2018

Am letzten Freitag im September war es endlich so weit! Um 15 Uhr gingen ca. 50 Sängerinnen und Sänger von inSoundMinden wieder auf Reise. Ziel der diesjährigen Chorfreizeit war Bad Driburg. Schon während der Busfahrt ging es zu wie damals auf Schulausflügen: bei munterem Stimmengewirr tauchten quasi aus dem Nichts von überall her mitgebrachte Leckereien auf. Wer kann bei selbstgemachten Muffins & Co. schon ‚Nein‘ sagen? Vielen Dank an die ‚Versorger‘!

In der Jugendherberge angekommen, mussten wir uns erst einmal sortieren und für die Zimmerbelegung zusammen finden (Wer mit wem? Wer liegt oben/unten? Wo sind denn die Duschen?). Um 18 Uhr wartete schon das Abendessen auf uns und danach die erste Probe. Weil keiner der vorhandenen Räume groß genug für uns alle war, wurde kurzerhand das Foyer als Probenraum zweckentfremdet. Da hatten wir dann halbwegs ausreichend Platz für’s Arbeiten. Wir waren ja schließlich nicht (nur) zum Spaß hier . . .! Den hatten wir dann aber nach 2½ stündigem Singen und Proben bis weit in die Nacht bzw. den Samstagmorgen! Dank der von Tobias mitgebrachten Discokugel kam im umfunktionierten Speisesaal bei La Macarena und anderen fetzigen Hits richtig Stimmung auf!

Am Samstag hatten wir insgesamt gut 6 Stunden Probe, unterbrochen lediglich von kurzen Zeiten der Nahrungsaufnahme und nachmittags einer Stadt-Erkundungsralley. Für den fein ausgeklügelten Parcours und die sicherlich zeitaufwändigen Vorbereitungen ein dickes Dankeschön an das Orga-Team um Steffi! In 4 Gruppen zogen wir los, die Sehenswürdigkeiten Bad Driburgs zu erkunden. Verbunden mit der Aufgabe, jeweils 2 Stationen je Gruppe als historische Szenen nachzustellen und in Foto oder Video für die Nachwelt zu dokumentieren. Die kreativen Interpretationen können sich sehen lassen und zeugen obendrein von viel Spaß beim Dreh. Abends haben wir uns alle Szenen unter viel Beifall gemeinsam angesehen und sind nun bestens informiert über Bad Driburgs Geschichte als bedeutsamen Standort für Glasproduktion und -handel mit Sehenswürdigkeiten wie Rathaus, Dreizehnlindenbrunnen, historischem Mühlrad und Glasmuseum. Nach der Siegerehrung für die besten Videos leitete Benjamin mit Gitarre und Gesang den gemütlichen Teil des Abends ein. Im großen Rund sitzend kam beim Schmettern von alten und neuen Gassenhauern, Partyliedern, aber auch Besinnlichem so etwas wie Lagerfeuerromantik auf.

Apropos besinnlich: etwas Besonderes war in dieser Hinsicht das Singen des Liedes ‚In dulci Jubilo‘ im Dunkeln draußen vor der Herberge. Das waren Gänsehaut-Momente, und bestimmt nicht nur wegen der kühlen Luft!

Der letzte Tag bietet meist wenige spannende Geschichten: Die Zimmer werden geräumt, die letzte Probe steht an, dann Mittagessen und Rückfahrt. Man ist hin und her gerissen zwischen dem Bedauern über das bevorstehende Ende des tollen Wochenendes und der Freude auf das eigene Bett. In dem guten Gefühl, große Schritte bei der Interpretation unserer neuen Lieder ‚Glück‘, ‚Hold back the River‘, ‚That’s Christmas to Me‘ und ‚In dulci Jubilo‘ vorangekommen zu sein, treten wir die Heimreise an und sind planmäßig gegen 14.30 Uhr wieder zurück.

DANK an Benjamin für die jederzeit professionelle Chorleitung, für das beständige Herauskitzeln der richtigen Intonationen und für Deine motivierenden Ideen!

P.S.: Auch das Wetter hätte nicht besser sein können!

                                                                                                                 Gabriele Hassel, 05.10.2018